DIGIKART

Digikart oder Passcreator: der ehrliche Vergleich

Passcreator ist einer der etabliertesten Anbieter im deutschsprachigen Wallet-Markt, und er kann mehr als wir: Tickets, Gutscheine, Geschenkkarten, Mitgliedsausweise, Versicherungskarten. Wir machen eine einzige Sache, die Treuekarte für das Ladengeschäft. Bevor man Zahlen vergleicht, müssen zwei Dinge auf dem Tisch liegen. Erstens rechnet <b>Passcreator nach heruntergeladenen Karten ab</b>, wir nach Monat: Das ist der eigentliche Unterschied, nicht der Preis des ersten Pakets. Zweitens zeigt Passcreator Nettopreise, ausdrücklich, „Alle Preise zuzüglich 19% MwSt.“, und wir zeigen Bruttopreise. Die Beträge unten stehen deshalb doppelt. Erhoben auf app.passcreator.com/register und in ihren AGB am 16. September 2026, vor jeder Entscheidung dort selbst zu prüfen.

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KriteriumPasscreatorDigikart
Kostenloser TarifJa, dauerhaft: 5 aktive Registrierungen, alle Funktionen, ohne KreditkarteJa, dauerhaft: unbegrenzt viele Kunden, ohne Kreditkarte und ohne Enddatum
AbrechnungsmodellNach aktiven Registrierungen, also nach Karten, die ein Kunde heruntergeladen hatFester Monatspreis, unabhängig von der Zahl der Kunden
Erstes bezahltes Paket„Starter“, 200 Registrierungen: 16 € netto, also 19,04 € brutto pro Monat (19 % MwSt.)Tarif Plus: 17 € inkl. MwSt. pro Monat, ohne Kundenlimit
Weitere Pakete„Professional“, 2.000 Registrierungen: 120 € netto (142,80 € brutto). „Business“, 10.000: 400 € netto (476 € brutto). Darüber Enterprise auf AnfrageTarif Pro: 49 € inkl. MwSt. pro Monat, alles inklusive. Darüber gibt es keine Stufe
Preis pro Karte0,08 €, 0,06 € und 0,04 € netto je nach Paket, auf ihren Paketkarten ausgewiesenKein Preis pro Karte und kein Preis pro Benachrichtigung
PreisangabeNetto: „Alle Preise zuzüglich 19% MwSt.“Brutto, inkl. MwSt.: der Betrag, der abgebucht wird
JahrestarifNicht angeboten, die Rechnungsstellung erfolgt monatlich (AGB)170 € inkl. MwSt. pro Jahr in Plus, 490 € inkl. MwSt. in Pro
Eigener Apple Developer AccountJa, laut ihrer FAQ braucht jedes Unternehmen ein eigenes Zertifikat. Apple verlangt 99 USD pro Jahr zuzüglich Steuern und von Organisationen eine D-U-N-S-NummerNicht nötig: Konto anlegen, Karte gestalten, etwa 15 Minuten, keine technische Installation
Wenn die Kundenzahl wächstNächstes Paket buchen. Laut AGB ist die Kartenzahl auf das Zehnfache der gebuchten Registrierungen begrenzt, überzählige Karten dürfen gelöscht werdenDer Preis bleibt gleich, in allen drei Tarifen
KartentypenStempelkarten, Kundenkarten, Gutscheine, Tickets, Geschenkkarten, Mitgliedsausweise, VersicherungskartenNur die Treuekarte, mit Stempeln oder Punkten nach Einkaufswert
Unterstützte WalletsApple Wallet, Google Wallet und Samsung WalletApple Wallet und Google Wallet, ohne App für den Kunden
Stempeln an der ThekeMit ihrer Smart Scan App: Das Personal scannt die Karte des Kunden und setzt den Stempel. Der QR-Code im Laden dient dazu, die Karte überhaupt zu bekommenDer Händler scannt den QR-Code des Kunden, per iPhone-App oder im Browser
Push-BenachrichtigungenUnbegrenzt, in jedem Paket enthalten, auch im kostenlosenUnbegrenzt im Tarif Pro, ohne Stückkosten
KündigungMonatsvertrag, Kündigung 2 Wochen vor Vertragsende (AGB)Jederzeit online, keine Einrichtungsgebühr, keine Bindung

Unsere ehrliche Einschätzung

Der Unterschied liegt nicht im ersten Preis, er liegt im Zähler. Passcreator rechnet nach aktiven Registrierungen ab, und eine Registrierung ist nach ihrer eigenen Definition „eine Karte, die heruntergeladen und auf einem Gerät gespeichert wurde“. Karten anlegen kostet nichts, bezahlt wird, was Ihre Kunden tatsächlich ins Wallet legen. Das Modell ist sauber, und es hat eine Folge, die man vor der Anmeldung kennen sollte: <b>Die Rechnung wächst mit dem Erfolg.</b> Die drei veröffentlichten Pakete sind Starter mit 200 Registrierungen für 16 € netto, Professional mit 2.000 für 120 € netto und Business mit 10.000 für 400 € netto, also 0,08 €, 0,06 € und 0,04 € pro Karte. Bei uns ist die Kundenzahl kein Faktor der Rechnung, in keinem der drei Tarife, auch nicht im kostenlosen.

Dann die Zahl, die in Deutschland jeden Vergleich verzerrt. Auf ihrer Anmeldeseite steht ausdrücklich <b>„Alle Preise zuzüglich 19% MwSt.“</b>, und ihre AGB wiederholen es: Nettopreise ohne die gesetzliche Umsatzsteuer. Ihre 16 € sind also 19,04 € brutto in Deutschland. Unser Tarif Plus kostet 17 € inkl. MwSt., und das ist der Betrag, der abgebucht wird. Sind Sie vorsteuerabzugsberechtigt, zählt für Sie ohnehin nur der Nettobetrag, und bei 200 Kunden liegen beide Angebote dicht beieinander. Der Abstand entsteht darüber: Ihr Paket Professional für 2.000 Registrierungen kostet 120 € netto, also 142,80 € brutto, gegenüber 49 € inkl. MwSt. für unseren vollständigen Tarif Pro.

<b>Es gibt Fälle, in denen Passcreator die bessere Wahl ist, und sie sind nicht selten.</b> Wenn Sie mehr als eine Treuekarte brauchen, kommen wir nicht in Frage: Eintrittskarten für Veranstaltungen, Gutscheine, Geschenkkarten, Mitgliedsausweise für einen Verein, Versicherungskarten, alles aus einem Werkzeug. Wenn Sie Samsung Wallet, eine offene API, Zapier, eine Workflow-Engine, Karten in mehreren Sprachen oder eine White-Label-Oberfläche brauchen, steht das bei ihnen und nicht bei uns. Dasselbe gilt für eine Agentur, die für mehrere Auftraggeber ausliefert, und für eine IT-Abteilung, die ISO 27001 verlangt. Und bleibt Ihr Programm sehr klein, sind ihre 5 kostenlosen Registrierungen mit vollem Funktionsumfang eine ehrliche Spielwiese, inklusive unbegrenzter Push-Benachrichtigungen, die es bei uns erst im Tarif Pro gibt. Wir sind für den anderen Fall gebaut: ein Ladengeschäft, eine Treuekarte, viele Stammkunden.

Der Punkt, der an der Theke am meisten weh tut, steht in ihrer eigenen FAQ: „Brauche ich einen Apple Developer Account?“, Antwort ja, jedes Unternehmen, das Karten an seine Kunden ausliefert, braucht ein eigenes Zertifikat. Apple verlangt dafür 99 USD pro Jahr zuzüglich Steuern, und von einer Organisation zusätzlich eine D-U-N-S-Nummer, mit der die Rechtsform geprüft wird. Für eine Agentur ist das eine Formalität. Für eine Bäckerei mit zwei Verkaufsstellen ist es Papierkram, bevor die erste Karte überhaupt existiert. Bei uns liegt das Zertifikat auf unserer Seite: Sie legen ein Konto an, gestalten Ihre Karte, drucken den Aufsteller für die Theke, in etwa 15 Minuten.

Bleibt die Frage, die man sich erst stellt, wenn das Programm läuft. In ihren AGB steht, dass die Zahl der Karten auf das Zehnfache der gebuchten aktiven Registrierungen begrenzt ist und dass überzählige Karten nach einem Upgrade-Angebot gelöscht werden dürfen. Das ist konsequent zum Modell, heißt aber, dass ein gut laufendes Programm Sie zwingt, das Paket nachzuziehen. Ein Café, das an einem Samstag vierzig Karten ausgibt, ist in einem Monat über 200. Deshalb steht bei uns die Kundenzahl auf keiner Rechnung: 0 € im Tarif Free, 17 € inkl. MwSt. in Plus, 49 € inkl. MwSt. in Pro, bei hundert wie bei zehntausend Stammkunden. Prüfen Sie ihre Preise vor jeder Entscheidung selbst auf app.passcreator.com/register: Wir haben sie am 16. September 2026 erhoben.

Häufige Fragen

Was kostet Passcreator wirklich pro Monat?

Ihr kostenloser Tarif umfasst 5 aktive Registrierungen mit vollem Funktionsumfang. Danach gelten drei veröffentlichte Pakete, alle netto: Starter mit 200 Registrierungen für 16 €, Professional mit 2.000 für 120 €, Business mit 10.000 für 400 €. Mit 19 % MwSt. sind das 19,04 €, 142,80 € und 476 € brutto. Eine Registrierung ist eine Karte, die ein Kunde heruntergeladen hat. Stand 16. September 2026, auf ihrer Anmeldeseite erhoben.

Brauche ich für Passcreator einen Apple Developer Account?

Ja. Ihre FAQ sagt es klar: Apple verlangt, dass jedes Unternehmen, das Karten an seine Kunden ausliefern möchte, ein eigenes Zertifikat besitzt, und dafür ist ein Apple Developer Account nötig. Apple berechnet 99 USD pro Jahr zuzüglich Steuern und verlangt von Organisationen eine D-U-N-S-Nummer. Bei Digikart fällt dieser Schritt weg: Sie legen ein Konto an, gestalten Ihre Karte und können dieselbe Woche an der Theke anfangen.

Für wen ist Passcreator die bessere Wahl?

Für jeden, der mehr braucht als eine Treuekarte: Eintrittskarten, Gutscheine, Geschenkkarten, Mitgliedsausweise, Versicherungskarten, dazu Samsung Wallet, API, Zapier, Workflow-Engine und White Label. Auch für Agenturen, die für mehrere Auftraggeber ausliefert, und für Unternehmen mit eigener IT. Digikart macht eine Sache, die Treuekarte fürs Ladengeschäft, und rechnet nach Monat statt nach Karte.

Was passiert, wenn ich mehr Kunden bekomme als gebucht?

Bei Passcreator buchen Sie das nächste Paket. Ihre AGB begrenzen die Zahl der Karten auf das Zehnfache der gebuchten aktiven Registrierungen und erlauben, überzählige Karten nach einem Upgrade-Angebot zu löschen. Bei Digikart ändert sich nichts: Die Kundenzahl steht in keinem Tarif auf der Rechnung, auch nicht im kostenlosen.

Kann ich beide kostenlos ausprobieren?

Ja, beide haben einen dauerhaft kostenlosen Tarif ohne Kreditkarte. Ihrer endet bei 5 heruntergeladenen Karten, was für einen Test am eigenen Telefon reicht, aber nicht für eine Woche an der Theke. Unser Tarif Free hat kein Kundenlimit und kein Enddatum: Sie können Ihr Programm monatelang laufen lassen und erst dann entscheiden.

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Treuekarte in Apple Wallet und Google Wallet, unbegrenzt viele Kunden, ohne Kreditkarte, in 15 Minuten bereit.

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